Cinda Real
Autorinnen: Dora Vagić und Sara Božanić
Geeignet für Kinder ab sechs Jahren, beliebt bei Reisenden jeden Alters
Mitgestaltet von Kindern in Murska Sobota, Slowenien – weiterentwickelt durch das Feedback von Kindern in mehr als zehn Ländern
Deine Lebensgeschichte schreibst du selbst!
Cinda Real, die Heldin dieser Geschichte, ist ein Mädchen mit einem Bein und einem schlichten Wunsch: Sie will tanzen. Trotz ihrer körperlichen Behinderung geht es Cinda nicht darum, dazuzugehören – sie will einfach nur zum Ball des Prinzen gehen und nach Herzenslust tanzen. Ihre Entschlossenheit offenbart sich, als sie sich ein Holzbein schnitzt und ihren Traum wahr werden lässt.
Figuren

Cinda
Obwohl Cinda nur ein Bein hat, geht sie mutig und anmutig durch die Welt. Die Hausarbeit erledigt sie mithilfe von Krücken. Sie sind keine Belastung, sondern ein Teil von ihr – so wie das Tanzen, von dem Cinda jeden Tag träumt. Und sogar wenn ihre Stiefmutter und Stiefschwestern sie ungerecht behandeln, strahlt Cindas Lebensfreude heller als deren Verhalten. Sie erkennt, dass Stolz und Stärke nicht von Zauberei oder irgendwelchen Prinzen kommen, sondern davon, standhaft zu sein und an sich selbst zu glauben.

Die gute Fee
Die gute Fee lebt in einer kleinen Hütte tief im Wald, umgeben von allerlei Tieren. Sie schwingt zwar nicht den Zauberstab und verwandelt Kürbisse in Kutschen, aber sie steht Cinda mit Weisheit und Güte zur Seite, wenn diese es am dringendsten braucht. Dank ihr erkennt Cinda, dass sie den wahren Mut bereits in sich trägt – sie muss nur darauf vertrauen.

Der Vater
Ein gütiger und liebevoller Vater, dessen Herz nach dem Verlust seiner Frau, Cindas wunderbarer Mutter, voller Kummer ist. In der Hoffnung, die Familie zu heilen, begeht er Fehler, die er zunächst nicht erkennt. Doch als er schließlich die Wahrheit begreift, steht Cinda für ihn an erster Stelle, und die beiden schlagen vereint und offenen Herzens ein neues Kapitel auf.

Der Prinz
Der Prinz trägt zwar königliche Kleider, viel lieber würde er aber mit zerrissenen Hosen und matschigen Schuhen draußen herumtoben. Er wurde dazu erzogen, Freundlichkeit und Mitgefühl über Reichtum und Besitz zu stellen und nie nach dem Äußeren zu urteilen. Außerdem hält er Cinda für das schönste Mädchen der Welt und bewundert sie genau so, wie sie ist. Als sie sich für Freundschaft statt Liebe entscheidet, respektiert er lächelnd ihre Entscheidung, denn so ist es schließlich, wenn man jemanden liebt, nicht wahr?
Themen
Resilienz
Im Leben geht es nicht immer gerecht zu, aber von Cinda können wir lernen: Wahre Stärke bedeutet nicht, dass man nie hinfällt, sondern dass man den Mut findet, trotz aller Hindernisse wieder aufzustehen.
Inklusion
Cinda erinnert uns daran, wie wichtig es ist, Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind, anstatt sie danach zu beurteilen, was sie anders macht. Was genau heißt es, dazuzugehören?
Entscheidungsfreiheit
Wer sagt eigentlich, dass man heiraten muss, um glücklich zu sein? Wie Cinda uns zeigt, liegt wahres Glück darin, den eigenen Weg zu gehen und dem Herzen zu folgen.
Identität
Mit Hilfe der guten Fee erkennt Cinda, dass nicht andere sie definieren, sondern dass sie selbst entscheidet, wer sie sein will.




